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Vorträge zu aktueller Nationalpark-Forschung

Wie entwickeln sich die Wälder und Bäche im Nationalpark Eifel und ihre Tier- und Pflanzenarten? Wie zeigt sich der Klimawandel in der Eifel und was kann er für seine natürlichen Lebensräume bedeuten? Die Nationalparkverwaltung Eifel hat die Öffentlichkeit im Rahmen einer großen Forschungstagung an den Ergebnissen zum Teil langjähriger Forschungsprojekte teilhaben lassen.

Unter dem Titel „Biodiversität & Klimawandel“ waren Interessierte und Fachleute für Samstag, den 16. November 2019 ins Forum Vogelsang IP eingeladen. Von 10 bis 17 Uhr gab es im dortigen Panorama-Seminarraum insgesamt zehn Vorträge zu Artenvielfalt, Monitoring, Neubürgern aus der Tierwelt und Klimawandel.

Der Nationalpark Eifel zählt bundesweit zu den bedeutenden Referenzstandorten für die Entwicklung naturnaher Wälder, die nicht mehr vom Menschen forstwirtschaftlich genutzt werden. Für Wissenschaft und Forschung ist er damit von besonderem Interesse. Für die ganztägige Vortragsveranstaltung im großen Seminarraum mit Panoramablick über den Nationalpark Eifel konnten namhafte Wissenschaftler unterschiedlichster Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Deutschland gewonnen werden.

Zu folgenden Themenblöcken wurden insgesamt zehn Vorträge gehalten:

  1. Artenvielfalt: Schmetterlinge, Pilze, Artenerfassung durch Genanalysen
  2. Monitoring, also Langzeitbeobachtungen: Entwicklung der Bachtierwelt und der Vogelfauna
  3. Neobiota, also Neubürger: Rückgang des Feuersalamanders infolge eines nicht heimischen Pilzes, einheimische und nicht einheimische Flusskrebse
  4. Klimawandel: Klimawandelprognosen für die Eifel, Entwicklung der Buchenwälder im Klimawandel, Forschungsprojekt Tereno des Forschungszentrums Jülich zum Kohlenstoffdioxidhaushalt von Wäldern.

Hier der genaue Zeitplan der Veranstaltung:

  • 10:00 Uhr: Einführung von Dr. Michael Röös, Dr. Andreas Pardey (Nationalparkverwaltung Eifel) und Dr. Georg Verbücheln (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW)
  • 10:10 Uhr: Metabarcoding von Insekten als neue Methode zur Dokumentation von Renaturierungsmaßnahmen - ein Vortrag von Ameli Kirse (Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn)
  • 10:40 Uhr: Die Bedeutung des Nationalparks Eifel für den Schutz von Nachtfaltern in Nordrhein-Westfalen - ein Vortrag von Wolfgang Wittland (Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V., Wegberg)
  • 11:10 Uhr - 11:30 Uhr: Pause

  • 11:30 Uhr: Artenvielfalt im Prozessschutz-Wald: Pilze und ihre Bedeutung für die Entwicklung von Naturwäldern im Nationalpark Eifel - ein Vortrag von Dr. Lothar Krieglsteiner
  • 12:00 Uhr: Die Entwicklung der Bachfauna nach Renaturierungsmaßnahmen im Nationalpark Eifel - ein Vortrag von Brigitta Eiseler
  • 12:30 Uhr: Die Entwicklung der Vogelwelt im Nationalpark Eifel
  • 13:00 Uhr - 14:00 Uhr: Mittagspause

  • 14:00 Uhr: Der Feuersalamander als Charakterart der Eifelbäche - bedroht durch einen neu eingeschleppten Pilz - ein Vortrag von Dr. Norman Wager (Universität Trier)
  • 14:30 Uhr: Heimische und fremdländische Flusskrebse im Nationalpark Eifel - ein Vortrag von Dr. Harald Groß (Edelkrebsprojekt NRW, Bad Münstereifel)
  • 15:00 Uhr - 15:20 Uhr: Pause

  • 15:20 Uhr: Den menschengemachte Klimawandel in der Eifel - ein Vortrag von Dr. Ingo Wolff (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW)
  • 15:50 Uhr: Einfluss des Klimawandels auf die Naturdynamik mitteleuropäischer Buchenwälder - ein Vortrag von Dr. Peter Meyer
  • 16:20 Uhr: Das Tereno-Projekt im Nationalpark Eifel - ein Vortrag von Dr. Thomas Pütz (Forschungszentrum Jülich)
  • 16:50 Uhr: Verabschiedung durch Dr. Georg Verbücheln und Dr. Michael Röös

 

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